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Projekte

Plattformentwicklung in  der Praxis 

In diesem Bereich präsentiere ich ausgewählte Projekte aus meiner Ausbildung zum Informatiker EFZ, Fachrichtung Plattformentwicklung.
Jedes Projekt zeigt einen anderen Aspekt meines Fachwissens – von Netzwerkinfrastruktur und IT-Sicherheit bis hin zu Automatisierung und Systemintegration.

Der Fokus liegt auf technisch sauberen, dokumentierten und praxisorientierten Lösungen.

Projekt Nr. 1 - IPA 2025 Hubacher Jérôme

Dieses Projekt zeigt einen Ausschnitt meiner IPA-Arbeit (Individuelle Praktische Arbeit) im Rahmen der Abschlussprüfung zum Informatiker EFZ, Fachrichtung Plattformentwicklung an der Technischen Fachschule Bern.

Die nachfolgenden Bilder stellen eine stark kondensierte Version meiner eigentlichen Dokumentation dar.
Die vollständige IPA umfasste rund 160 Seiten Dokumentation sowie eine Benutzer- und Administrationsanleitung, welche sämtliche Planungs-, Umsetzungs- und Testphasen im Detail beschreiben.

Alle dargestellten Informationen beziehen sich ausschliesslich auf die IPA selbst und sind somit nicht datenschutzrelevant. Es besteht daher keine Notwendigkeit, Inhalte zu anonymisieren oder zu verbergen.

Nach Abschluss der IPA wurde das Projekt in einem Folgeauftrag für die Technische Fachschule Bern weiterentwickelt und produktiv umgesetzt.

Die im Rahmen dieses Folgeauftrags entstandenen Daten und technischen Details sind vertraulich und dürfen daher nicht veröffentlicht werden. Infolgedessen wird der Folgeauftrag nicht gezeigt. 

Ergebnis:
Das im Rahmen der IPA definierte Ziel wurde erfolgreich erreicht. Die geplante Infrastruktur konnte vollständig aufgebaut, konfiguriert und in Betrieb genommen werden.

Alle Systeme – Windows Server 2022 als Domänencontroller mit Active Directory DS,und Windows 11 als Clients wurden erfolgreich in der VSpehre-Umgebung integriert und über ein strukturiertes IP- und DNS-Konzept miteinander verbunden.

Der geplante VPN-Zugriff von aussen wurde gewährleistet und ein Zugriff über das Tunnel-Netzwerk zum Fileserver konnte zuverlässig und sicher aufgebaut werden.

Projekt Nr. 2 - Evaluation einer Backup-Lösung und Erstellung eines technischen Leitfadens

In diesem Projekt dokumentierte ich die vollständige Einrichtung und Konfiguration der Backup-Software SyncBackFree und SyncBackPro.
Der Leitfaden entstand im Rahmen meiner Ausbildung an der Technischen Fachschule Bern und dient als praxisnahes Lern- und Referenzdokument für automatisierte Datensicherungen.

Der Guide beschreibt Schritt für Schritt, wie lokale und Cloud-Backups mit SyncBack umgesetzt werden – vom einfachen lokalen Backup über die OneDrive-Synchronisation bis hin zur E-Mail-Sicherung via Outlook (IMAP).

Ein zentraler Bestandteil ist die Anwendung der 3-2-1- und 3-2-1-1-0-Backup-Konzepte, welche ein hohes Mass an Datensicherheit und Redundanz gewährleisten.
Darüber hinaus werden Themen wie Verschlüsselung (AES-256), automatisierte Zeitpläne und Versionierung behandelt.
Ergebnis:
Das Projektziel wurde erfolgreich umgesetzt. Die Backup-Software SyncBackFree wurde vollständig installiert, getestet und für die geplante Datenstruktur konfiguriert. Es konnte nachgewiesen werden, dass die Lösung zuverlässige Sicherungen sowohl lokal als auch auf externe Datenträger erstellt und dabei fehlerfrei arbeitet.

Im Rahmen der Evaluation wurden verschiedene Backup-Typen (Voll-, differenziell und inkrementell) getestet und deren Wiederherstellungsfähigkeit überprüft. Auf Basis dieser Ergebnisse entstand eine detaillierte, leicht verständliche Anleitung zur Einrichtung und Verwendung der Software, sodass auch weniger erfahrene Anwender eigenständig Sicherungen durchführen können. 
Das Projekt trug somit wesentlich zur Datensicherheit und zur Standardisierung der internen Backup-Prozesse bei.

Projekt Nr. 3 – Produktauswahl & Einrichtung eines Etikettendruckers für die Abteilung Informatik

Im Rahmen dieses Projekts wurde für die Abteilung Informatik eine Produktauswahl für einen neuen Etikettendrucker durchgeführt. Ziel war es, ein zuverlässiges Gerät zu finden, das im laufenden Betrieb Etiketten für die Inventarisierung und Gerätekennzeichnung drucken kann.

Zu Beginn wurden die Anforderungen mit der Abteilungsleitung definiert und in einer Evaluationsliste festgehalten. Dabei standen Kriterien wie Druckauflösung (mind. 300 dpi), Unterstützung der ZPL-Sprache, automatische Etikettenabschneidung, Netzwerkfähigkeit und Betriebssicherheit im Vordergrund. Anschließend wurden vier Geräte verschiedener Hersteller verglichen und anhand von Funktion, Preis und Wartungsaufwand bewertet.

Nach Abschluss der Evaluation fiel die Wahl auf den "Citizen CL-S631II (300 dpi)". Der Drucker überzeugte durch seine robuste Bauweise, die präzise Druckqualität und den zuverlässigen Dauerbetrieb. Nach der Bestellung über Digitec erfolgte die erfolgreiche Inbetriebnahme und Integration in die bestehende IT-Umgebung der Schule. Zusätzlich wurde ein Etikettenlayout entworfen, welches die wichtigsten Geräteinformationen – wie Schule, Produktbezeichnung, Seriennummer und zugehörige Barcodes – enthält. Das Layout wurde sowohl handskizziert als auch digital umgesetzt und erfolgreich getestet. 

Anschliessend wurde festgestellt, dass das Ettikett nicht für alle Zwecke geeignet war. Dahingehend wurde beschlossen, diverse Versionen anzufertigen, für welche gleich vorgegangen wurde. So u.a. eine Ettikette für Laptops der Mitarbeiter mit Logo, Hardware ohne Logo, Massenware wie Kabel etc.Im Anschluss wurde das Projekt durch die Bereichsleitung abgenommen. 

Womöglich aufgrund der Dokumentation auf dieser Website (Bewerbungsprozess), fiel mir relativ schnell ein vergleichbarer Auftrag bei der Firma "Energie Thun AG 

Ergebnis:

Das Projektziel wurde vollständig erreicht.

Die Produktauswahl, Beschaffung und Inbetriebnahme des Citizen CL-S631II verliefen erfolgreich. Der Drucker wurde ordnungsgemäß installiert, über das Schulnetzwerk eingebunden und in den Produktivbetrieb überführt. Sämtliche geforderten Funktionen, insbesondere das automatische Zuschneiden der Etiketten, der QR- und Barcode-Druck sowie die Auflösung von 300 dpi, konnten erfolgreich umgesetzt werden.

Die entworfenen Etikettenlayouts wurden testweise gedruckt und erfüllten alle Anforderungen an Lesbarkeit und Struktur. Die Lösung stellt eine zuverlässige und langfristige Möglichkeit für die Kennzeichnung von IT-Geräten innerhalb der Abteilung Informatik dar und kann künftig problemlos erweitert oder auf andere Bereiche angewendet werden.

Projekt Nr. 3.1 – Produktauswahl & Einrichtung eines Etikettendruckers für die Abteilung Informatik der Energie Thun AG

Die im Schulprojekt erarbeiteten Konzepte und Vorgehensweisen konnten in der aktuellen Anstellung bei der Energie Thun AG direkt übernommen und weiter angewendet werden. Auch hier bestand der Bedarf nach einer einheitlichen, langlebigen und gut lesbaren Etikettierung für den schnellen Versand von Paketen im laufenden Betrieb.

Basierend auf den bereits gemachten Erfahrungen erfolgte die Anforderungsklärung strukturiert und zielgerichtet. Die Auswahl und Konfiguration des Etikettendruckers sowie die Gestaltung der Etikettenlayouts konnten dadurch effizient umgesetzt werden. Bestehende Layouts wurden an die betrieblichen Vorgaben angepasst und um firmenspezifische Inhalte ergänzt.

Der erfolgreiche Einsatz im produktiven Umfeld bestätigt die Praxistauglichkeit der im Schulprojekt entwickelten Lösung. Gleichzeitig zeigt dieses Kapitel, dass die gewonnenen Kompetenzen nachhaltig sind und in einem realen Unternehmenskontext Mehrwert schaffen.

Ergebnis:
Die Übertragung der im Schulprojekt erarbeiteten Lösung auf die Anforderungen der Energie Thun AG führte zu einem sehr guten Ergebnis in kurzer Zeit. Durch die vorhandene Erfahrung konnten Anforderungsklärung, Druckerkonfiguration und Layout-Erstellung ohne Verzögerungen durchgeführt werden.

Bereits nach kurzer Einarbeitung war der Etikettendruck produktiv einsetzbar. Die Etiketten erfüllen die betrieblichen Anforderungen hinsichtlich Lesbarkeit, Haltbarkeit und Einheitlichkeit vollständig. Anpassungen an firmenspezifische Vorgaben konnten effizient umgesetzt werden, ohne den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen.

Das Projekt zeigt, dass durch eine saubere Vorarbeit und strukturierte Dokumentation eine schnelle und qualitativ hochwertige Umsetzung möglich ist. Die Lösung wurde intern positiv aufgenommen und hat sich im täglichen Einsatz bewährt.